Hausärzteschaft weist Honorarkürzungen für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten zurück

Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Brandenburg weist Forderungen nach Honorarkürzungen für ambulant tätige Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten entschieden zurück und erklärt sich solidarisch mit der Berufsgruppe.

 

Angesichts angespannter Finanzen suchen die gesetzlichen Krankenversicherungen nach kurzfristigen Einsparpotenzialen. Nachdem Reformen im stationären Bereich zunehmend verwässert wurden und Einschnitte im Pharmasektor offenbar nicht zur Debatte stehen, geraten nun die Honorare der ambulanten Psychotherapie unter Druck. Offensichtlich wird dieser Versorgungsbereich als besonders angreifbar wahrgenommen.

 

Die hausärztlichen Vertreter warnen davor, wichtige Säulen der ambulanten Versorgung gegeneinander auszuspielen. Psychotherapeutische Versorgung ist ein zentraler Bestandteil der Gesundheitsversorgung und darf nicht zum Ziel kurzfristiger Sparmaßnahmen werden.

 

Auch die Hausärzteschaft selbst kann nicht davon ausgehen, dauerhaft von zukünftigen Sparrunden verschont zu bleiben. Umso wichtiger ist ein geschlossenes Auftreten der ambulanten Versorgung.

 

Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Brandenburg fordert daher, von Honorarkürzungen für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten abzurücken.

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Veröffentlichung

Di, 17. März 2026

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